Fragen
und Antworten
FAMILIE spiegelt für mich die Vielfalt, die Prägung von Generationen und die Basis für die persönliche Entwicklung und Wachstum. Die Familie und unsere Wurzeln sind nicht nur der Ausgangspunkt unseres Lebens, sondern beeinflussen bewusst oder unbewusst fast jeden unserer Lebensbereiche (Beziehungen, Gesundheit, Beruf und Erfolg, Lebensziele und Sinn ...).
In dem KOSMOS an Einflussmöglichkeiten biete ich eine systemische Auseinandersetzung mit dem Ziel, sich selbst besser verstehen zu lernen und den eigenen Lebensweg freier gestalten zu können.
Jedes Thema bringt ein eigenes Netzwerk aus Beziehungen, Erfahrungen und Einflüssen mit sich. Deshalb werden Anliegen von Einzelpersonen, Paaren, Familien oder Institutionen stets im Zusammenhang mit den wesentlichen Beziehungs- und Umfeldsystemen betrachtet. So können neue Perspektiven entstehen und nachhaltige Veränderungen in Bewegung kommen.
Mit Hilfe von Figuren, Symbolen oder auch Personen wird Ihr persönliches Anliegen im Raum sichtbar dargestellt. Dadurch entsteht ein Bild Ihrer aktuellen Situation, das neue Blickwinkel eröffnet und Zusammenhänge sichtbar machen kann, die bisher verborgen geblieben sind.
In der gemeinsamen Betrachtung dieses Bildes richten wir den Blick auf Beziehungen, Dynamiken und Wechselwirkungen innerhalb Ihres Systems. Dabei entstehen häufig neue Erkenntnisse, die helfen, festgefahrene Situationen besser zu verstehen und stimmige Lösungswege zu entwickeln.
Ein besonderer Bestandteil der Aufstellungsarbeit ist die sogenannte repräsentierende Wahrnehmung. Menschen nehmen in einer Aufstellung häufig Empfindungen oder Informationen wahr, die sich später als überraschend stimmig erweisen. Dieses Phänomen wurde unter anderem wissenschaftlich untersucht (z. B. Schlötter, 2005). Viele Klient:innen erleben diesen Zugang selbst als besonders eindrücklich und nachvollziehbar.
- Einzelberatungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
- Paarberatungen
- Erziehungsberatung und Elternbildung
- Gesetzlich verpflichtende § 95 Beratung zur einvernehmlichen Scheidung mit Nachweis für das Gericht
- Beratungen mit der gesamten Familie
- Teamcoaching und Organisationsaufstellungen
- Aufstellungsgruppen
- Supervision im pädagogischen Kontext
Jeder Beratungsprozess beginnt mit einer sorgfältigen Orientierung. Je nach Anliegen bildet die Erstellung eines Genogramms (Familiensystems) oder Organigramms (Organisationssystems) eine hilfreiche Grundlage, um Zusammenhänge sichtbar zu machen und den weiteren Prozess gezielt auszurichten.
Die systemische Begleitung wird individuell auf Ihre Fragestellung, Ihre persönlichen Bedürfnisse und Ihre bevorzugte Arbeitsweise abgestimmt. Dabei können – je nach Situation – unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen, beispielsweise:
- systemische Gesprächsführung und Fragetechniken
- neuro-imaginative Gestaltungsübungen
- die Arbeit mit dem Familienbrett
- Einzelaufstellungen mit Bodenankern
- Aufstellungsarbeit in einer Gruppe
Gemeinsam wählen wir jene Form der Begleitung, die Sie auf Ihrem Weg am besten unterstützt.
Genogramm
Ein Genogramm bietet einen übersichtlichen Einblick in die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen (in der Regel bis zu drei Generationen). Dabei werden wichtige Bezugspersonen, familiäre Beziehungen, emotionale Bindungen, prägende Lebensereignisse, Schicksale sowie wiederkehrende Konflikt- und Verhaltensmuster sichtbar.
Dadurch lassen sich Zusammenhänge oft besser verstehen und neue Perspektiven für den weiteren Beratungsprozess entwickeln.
Organigramm
Im beruflichen oder institutionellen Kontext dient ein Organigramm dazu, Strukturen und Beziehungen innerhalb einer Organisation übersichtlich darzustellen. Hier werden Hierarchien, Verantwortlichkeiten, Aufgabenbereiche sowie Kommunikations- und Entscheidungswege sichtbar.
Diese Übersicht hilft dabei, Rollen, Zuständigkeiten und mögliche Spannungsfelder besser zu erkennen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Als Anliegensteller:in wählt man aus der Personengruppe intuitiv Personen aus, die für das Anliegen notwendige Rollen (z.B.: Familienmitglieder, Kolleg:innen, inneren Werte, usw. ) übernehmen und verkörpern.
Ja, jede Person kann eine Repräsentant:innenrolle übernehmen. Aufgrund der direkten Selbsterfahrung können oftmals anfängliche Skepsis ausgeräumt werden.
- Die Arbeit in einer Aufstellungsgruppe ermöglicht es, Beziehungen, Dynamiken und Wechselwirkungen innerhalb eines Systems auf einen Blick sofort sichtbar zu machen. Veränderungen und neue Impulse werden unmittelbar erlebbar, da sich ihre Auswirkungen im gemeinsamen Prozess oft direkt zeigen. Dadurch kann Schritt für Schritt an einer stimmigen Lösung gearbeitet werden – so lange, bis sich für die beteiligten Personen und Elemente ein Bild entwickelt, das als entlastend, stärkend und stimmig erlebt wird.
- Viele Menschen erleben die Gruppe dabei als wertvolle Ressource. Der geschützte Rahmen vermittelt Sicherheit, Zusammenhalt und die Erfahrung, mit einem Anliegen nicht alleine zu sein.
- Dabei profitieren nicht nur die Anliegensteller. Auch als Repräsentant oder Zuschauer entstehen häufig wertvolle Erkenntnisse, neue Perspektiven und Impulse, die sich auf das eigene Leben und den persönlichen Alltag übertragen lassen.
Jede Aufstellungsgruppe bringt Menschen zusammen, die sich mit unterschiedlichen persönlichen oder beruflichen Anliegen beschäftigen. Deshalb ist es ganz normal, wenn vor der ersten Teilnahme Fragen oder Unsicherheiten entstehen.
- Sie kennen die anderen Teilnehmer zunächst nicht.
Bei den Schwerpunkt-Aufstellungsformaten werden die Gruppen jeweils neu zusammengestellt. Sobald die Gruppe vollständig ist, erhalten alle Teilnehmer – nach vorheriger datenschutzrechtlicher Zustimmung – eine Namensliste zur Orientierung. Für die Halbjahres- und Jahresgruppen besteht die Möglichkeit, im Rahmen eines kostenfreien Schnuppertermins die Gruppe, meine Arbeitsweise und die Atmosphäre unverbindlich kennenzulernen. - Nicht jede fühlt sich in einer Gruppe sofort wohl.
Manche Menschen erleben zu Beginn eine gewisse Zurückhaltung oder Unsicherheit, persönliche Themen im Beisein anderer anzusprechen. Diese Erfahrung ist verständlich und verliert sich häufig mit zunehmendem Vertrauen in die Gruppe. - Der Schutz der Privatsphäre hat höchste Priorität.
Alle Teilnehmer verpflichten sich vor Beginn der Zusammenarbeit zu einem verbindlichen Verhaltenskodex, der insbesondere den respektvollen Umgang und die Verschwiegenheit regelt. Aus meiner Erfahrung entsteht durch die gemeinsame Arbeit eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der Diskretion selbstverständlich gelebt wird. - Was passiert, wenn sich Teilnehmer bereits kennen?
Sollte zwischen Teilnehmer ein privates oder berufliches Naheverhältnis bestehen, wird dies bereits bei der Auftragsklärung berücksichtigt. Gemeinsam entscheiden wir, welche Form der Aufstellungsarbeit für alle Beteiligten passend ist – beispielsweise eine offene oder verdeckte Aufstellung oder gegebenenfalls ein anderes Setting.
Bei einer „öffentlichen“ Aufstellung sind von Beginn an alle Rollen namentlich für alle Anwesenden klar zugeordnet und man weiß, wen oder was man darstellt.
„Verdeckt“ aufzustellen, bedeutet, dass nur wir, die Antragsteller:innen und ich als Aufstellungsleiterin, die gewählten Rollen und Themen von Beginn bis zum Ende wissen.
Spätestens 1 Woche vor der eigenen Aufstellung wird ein persönliches Treffen mit mir vor Ort oder via ZOOM vereinbart, bei dem das Genogramm erstellt und das gewünschte Anliegen, mitsamt den dafür notwendigen Rollen, bestimmt wird. Dann folgt die Aufstellung in der Gruppe. 2-3 Wochen nach der Aufstellung findet wieder ein persönliches Treffen mit mir vor Ort oder via ZOOM zur Nachreflexion statt.
Die Teilnahme als Repräsentant bedeutet weit mehr, als eine Rolle in einer Aufstellung zu übernehmen. Jede Aufstellung eröffnet die Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen und neue Perspektiven auf zwischenmenschliche Dynamiken zu gewinnen.
Viele Repräsentant erleben während einer Aufstellung überraschende Erkenntnisse oder entdecken Parallelen zu ihrer eigenen Lebenssituation. Dadurch entstehen häufig wertvolle Impulse und persönliche Erfahrungen – auch dann, wenn sie nicht mit einem eigenen Anliegen in die Gruppe gekommen sind.
Der Unkostenbeitrag berücksichtigt daher nicht nur den organisatorischen Aufwand und die fachliche Begleitung, sondern auch den persönlichen Mehrwert, den viele Teilnehmer aus der gemeinsamen Aufstellungsarbeit mitnehmen.
Eine Familienaufstellung ermöglicht einen umfassenden Einblick in die Dynamiken und Wechselwirkungen eines Familiensystems. Im Mittelpunkt steht dabei jedoch immer das persönliche Anliegen der Anliegenstellerin bzw. des Anliegenstellers.
Ziel ist es, neue Perspektiven zu gewinnen und ein individuelles Lösungs- und Veränderungsbild zu entwickeln, das im eigenen Leben umgesetzt werden kann. Veränderungen im eigenen Denken, Fühlen und Handeln wirken sich häufig auch auf das familiäre Miteinander aus – sie ersetzen jedoch nicht die Eigenverantwortung anderer Familienmitglieder.
Anliegen, die ausschließlich nicht anwesende Personen betreffen, stelle ich aus ethischen Gründen grundsätzlich nicht auf. Eine Ausnahme bilden die eigenen minderjährigen Kinder, da Eltern für deren Entwicklung und Wohl verantwortlich sind.
Aufstellungsarbeit kann intensive Gefühle und körperliche Reaktionen auslösen. Repräsentant:in wie auch Anliegensteller:in erleben manchmal Trauer, Erleichterung, Wut, Freude oder andere Emotionen, die während der Aufstellung deutlich spürbar werden. Diese Reaktionen sind meist vorübergehend und können Teil eines persönlichen Klärungs- und Entwicklungsprozesses sein.
Als Aufstellungsleiterin achte ich während des gesamten Prozesses aufmerksam darauf, dass niemand überfordert wird. Sicherheit, Freiwilligkeit und ein achtsamer Umgang mit den persönlichen Grenzen jeder einzelnen Person stehen für mich an erster Stelle.
Eine fundierte Ausbildung, regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sowie Supervision sind für mich selbstverständliche Qualitätsstandards und bilden die Grundlage meiner Arbeit.
Vor jeder Erstteilnahme findet ein persönliches Erstgespräch statt. Dabei klären wir gemeinsam, ob für Sie persönlich eine Aufstellungsgruppe sinnvoll und passend ist oder ob ein anderes Vorgehen hilfreicher wäre.
Im systemischen Verständnis können belastende Erfahrungen einer Familie oder eines sozialen Systems über Generationen hinweg nachwirken. Dazu zählen beispielsweise Kriegserlebnisse, Flucht, Gewalt, Missbrauch, schwere Verluste oder andere traumatische Erfahrungen, die nicht ausreichend verarbeitet werden konnten.
Auch wenn nachfolgende Generationen diese Ereignisse nicht selbst erlebt haben, können sich deren Auswirkungen in Form von Ängsten, Beziehungsmustern, Schuldgefühlen, wiederkehrenden Konflikten oder anderen Belastungen zeigen. Dieser Zusammenhang wird als transgenerationale Übertragung bezeichnet. In der Forschung gibt es Hinweise darauf, dass traumatische Erfahrungen generationenübergreifende Auswirkungen haben können. Wie diese genau entstehen und in welchem Ausmaß sie weitergegeben werden, wird jedoch weiterhin wissenschaftlich untersucht.
Von einer Verstrickung spricht man in der systemischen Arbeit, wenn Menschen unbewusst Dynamiken, Gefühle oder Rollen übernehmen, die ursprünglich zu anderen Familienmitgliedern oder früheren Generationen gehören. Mögliche Auslöser können beispielsweise tabuisierte Familienthemen, ausgeschlossene Familienmitglieder, ungeklärte Schicksale oder langjährig bestehende Konflikte sein.
Die Aufstellungsarbeit kann dazu beitragen, solche Zusammenhänge sichtbar zu machen, neue Perspektiven zu gewinnen und sich von belastenden Mustern schrittweise zu lösen.
Es ist mir ein großes Anliegen den individuellen Bedürfnissen meiner Klient:innen gerecht zu werden.
Je nach Anliegen und mitgebrachten Thema lässt sich der finanzielle Aufwand am Besten nach Auftragsklärung beim Erstgespräch einschätzen.
Ein unverbindliches Erstgespräch kostet € 85.-.
Für die monatliche Aufstellungsgruppe ist ein "Kennenlerntermin zum Reinschnuppern" kostenlos.
Aufgrund der Unterschiedlichkeit an angebotenen Formaten, gebe ich gerne bei persönlicher Kontaktaufnahme eine Kostenorientierung.
Für eine unverbindliche Anfrage nutzen Sie gerne meine Kontaktmöglichkeiten!
Freu mich von Ihnen zu hören oder zu lesen!
Gesetzt dem Fall sie kommen nicht aus Salzburg Stadt und Umgebung, bietet Faistenau, als ein beliebter idyllischer Urlaubsort, unterschiedliche ortsnahe Übernachtungsmöglichkeiten an.
Haben Sie eine systemische Einzel-, Paar- oder Familienberatung vereinbart, kann ich bei Terminabsage 24 Stunden vorher darauf Rücksicht nehmen. Ansonsten wird der Termin verrechnet.
Bei den Schwerpunktsgruppen und Selbsterfahrungs-Angeboten besteht eine Stornofrist mit 100% Rückerstattung einen Monat vor dem Termin. Nach Ablauf dieser Frist kann bei bestehender Warteliste bzw. selbst organisierter Ersatzperson gerne der finanziellen Verpflichtung entgegen gekommen werden.
Bei den Halbjahres- und Jahresgruppen kann bei fixer Zusage nach dem Schnuppertermin der Unkostenbeitrag nicht rückerstattet werden.
Prinzipiell habe ich für Lösungsvorschläge, bei denen beiden Seiten geholfen ist, ein offenes Ohr.